Digitalisierung und Kirche

Evangelische Kirche der Pfalz: Plötzlich digital!

26. Mai 2020

Während viele Diskussionen rund um „Digitale Kirche“ oder „Kirche im digitalen Wandel“ praktische Fragen von Anwendbarkeit, Ressourcen oder Organisation in den Blick nehmen, entwickeln sich theologische, ethische und kritische Reflexionsprozesse – wenn überhaupt – nur langsam. Diesem Ungleichgewicht sollte ein Netzwerktreffen digital Interessierter in der Evangelischen Kirche der Pfalz Mitte März begegnen, das aber Corona zum Opfer fiel. Das in den Blick genommene Thema verlor hingegen keineswegs an Relevanz – ganz im Gegenteil. „Plötzlich digital!“ ging mir mehrfach durch den Kopf beim Anblick all der digitalen Gesprächsrunden, gestreamten Gottesdienste, ZOOM-Gremien oder lebendigen Facebook- und Instagram-Profile in unserer Landeskirche.

Dieser rasante Anstieg machte einen ersten, kleinen Ersatz der März-Veranstaltung und eine Reflexion digitaler Möglichkeiten, Formen und Entwicklungen in allen kirchlichen Handlungsfeldern umso sinnvoller und dringlicher. Dabei sollten jedoch nicht nur die – hoffentlich! – kurzfristigen Corona-Effekte beleuchtet, sondern auch langfristige Tendenzen in den Blick genommen werden. Und in diesen Zeiten bot sich natürlich eine Videokonferenz an, die am 14. Mai stattfand: Plötzlich digital! Landeskirche und digitale Transformation 2020.

Wer war warum dabei?

Ein digitales Diskussionsformat funktioniert anders als eine Veranstaltung in der kohlenstofflichen Welt. Die Abgrenzung vom restlichen Alltag ist deutlich schwieriger. Man muss sich nicht an einen Veranstaltungsort begeben, sondern nur aus der letzten E-Mail, dem letzten Telefonat oder der aktuellen Home Schooling-Realität den Weg zum ZOOM-Link finden . Gemeinsame Pausenzeiten lassen sich schlechter synchronisieren. Und die Ablenkungsversuchungen im eigenen Büro oder der eigenen Wohnung sind deutlich ausgeprägter. Kurzum, digitale Veranstaltungen sollten kürzer sein, um leichter in den Alltag integriert werden zu können. Und damit trotzdem möglichst alle Teilnehmer*innen die Gelegenheit erhalten, etwas beizutragen, schrumpft automatisch auch die maximale Gruppengröße.

Trotzdem war die Bandbreite der vertretenen Handlungsfelder überaus erfreulich: Telefonseelsorge, unterschiedliche Bildungsbereiche von der kirchlichen Fortbildung bis zur Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung, Gemeindearbeit, der Missionarisch-Ökumenische Dienst, Jugendarbeit, Gemeindepädagog*innen, Bibliothek und Medienzentrale, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, IT und weitere Beauftragungen, Dienste und Stellen der pfälzischen Landeskirche nahmen teil.

Ein derart buntes Feld offenbarte auch ein breites Spektrum von Motivationen der teilnehmenden Personen. In einer Kennenlernrunde nach Barcamp-Art mit drei Hashtags zur eigenen Person oder Arbeit wechselten sich Begeisterung (#allesgutwasgeht, #endlich!), Organisationswünsche (#DigitaleKoordination) und kritischen Stimmen (#OfflinevsOnline, #Wasistzuviel?) ab. Um trotz dieser differenzierten Ausgangslage einen gemeinsamen Startpunkt zu finden, warfen zwei Referentinnen einen persönlichen Blick auf den die aktuelle digitale Situation der Landeskirche.

Wie ist die Lage?

Die Oberkirchenrätinnen Marianne Wagner und Dorothee Wüst skizzierten in ihren Impulsen ein abwägendes Bild von digitalen Bestrebungen im Allgemeinen und in der Pfalz. Dabei betonten beide jedoch deutlich die Chancen und positiven Auswirkungen von Digitalisierung. Am Beispiel des Star Trek-Zitats der „Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“ warb Wüst für gegenseitige Rücksichtnahme. Während für manche digitale Phänomene so undurchdringlich wie ferne Galaxien erscheinen würden, bewegten sich andere wiederum wie Fische im Wasser der digitalen Welt. Dass diese Analyse keine Einladung dazu ist, Digitales per se abzulehnen, machten beide Referentinnen deutlich. Und auch nahezu ausschließlich auf digitale Formen zu setzen, offenbare ein verfehltes Verständnis von Digitalisierung. Das verdeutlichte Wagner am Beispiel des nicht nur erfolgreichen Findungsprozesses rund um digitale Gottesdienste:

Einfaches Reproduzieren des Analogen ist keine Lösung. Stattdessen sind kürzere Formate gefragt, die eine persönlichere Komponente mit sich bringen.

Marianne Wagner, Oberkirchenrätin

Dorothee Wüst ergänzte in ihrem Impuls passend, dass generell für digitale Formate, Modelle und Angebote gelte: „Die Masse macht’s nicht, sondern die Substanz.“ Dennoch, in diesem Punkt waren sich beide Oberkirchenrätinnen einig, muss die Evangelische Kirche der Pfalz als Organisation in Bezug auf Digitalisierung und damit verbundene Themen und Fragen zulegen. Auch das Thema Geld war in diesem Zusammenhang nicht tabu.

Das Rad wird sich nicht mehr zurückdrehen lassen, vielmehr bietet diese Zeit die Chance, digital zu sein. Das bedeutet in Konsequenz: Wir müssen ernsthaft und investitionsbereit auf dieses Pferd setzen.

Dorothee Wüst, Oberkirchenrätin

Zur Ernsthaftigkeit eines solchen Entschlusses gehört bei allen positiven Auswirkungen von digitalen Transformationsprozessen auch die Auseinandersetzung mit ihren Schattenseiten. Diese Perspektive konnte im Laufe der Veranstaltung nur angeschnitten werden. Aber allein die Nennung von Filterblasen, Algorithmen und durch Plattformlogiken aufgerufene Menschenbilder deutet das Ausmaß digitaler Problemstellungen in Verbindung mit theologischem und kirchlichem Nachdenken an. Und auch die kritische und ethische Reflexion des kircheninternen Umgangs mit Digitalisierung wurde thematisiert. Während Datenschutz zumindest als Diskussionsanlass mittlerweile omnipräsent zu sein scheint, verbleibt die ökologische Dimension digitalen Wandels oft noch im Hintergrund. Die landeskirchliche Umweltbeauftragte Sibylle Wiesemann wies insbesondere auf Beschaffungsfragen – wie viele Diensthandys sind Fairphones? – und nachhaltigen digitalen Wandel hin (mit Sicherheit ein Akademie-Thema der nahen Zukunft, stay tuned!).

Beteiligung, Nähe, Diskurs

Da nicht ein einzelnes, kirchliches Handlungsfeld im Vordergrund der Veranstaltung stehen sollte, wurden stattdessen drei Querschnittsthemen intensiver diskutiert: Nähe & Distanz, (neue) Diskurslogiken sowie Beteiligung & Teilhabe.

Das Empfinden und die Wahrnehmung von Nähe und Distanz entwickeln sich zurzeit paradox. Einerseits entsteht eine neue Nähe, da etwa über Streaming-Gottesdienste mehr Menschen erreicht werden können. Zusätzlich werden auch Menschen erreicht, die in der analogen Welt wenig Berührungspunkte mit Kirche haben. Dies betrifft sowohl Jugendliche als auch Ältere, die nicht mehr an (analogen) Gottesdiensten teilnehmen wollen oder können. Auch treffen über digitale Formate derzeit Menschen zusammen, die in der analogen Welt sonst nicht zusammengefunden hätten. Digitale Formate erzielen im besten Fall durch die Überwindung von Distanzen einen Nähegewinn. Im Bereich der Beratung und Seelsorge zeigt sich, dass insbesondere Anonymität als Grundlage von ‚neuer‘ Nähe eine Rolle spielt.

Andererseits ist in anderen Kontexten auch eine gewisse Distanz in der Nähe zu beobachten. Kritisch werden insbesondere fehlende (persönliche) Nähe und sinnliche Wahrnehmung, fehlende Begegnung sowie begrenzte Diskursmöglichkeiten gesehen. Insbesondere in der Notfallseelsorge zeigt sich, dass die persönliche Begleitung nicht durch digitale Angebote zu ersetzen ist. Auch im Hinblick auf die Erreichbarkeit verschiedener Zielgruppen zeigt die Gemeindepraxis, dass zwar neue Gruppen erreicht werden, aber große Teile von Kerngemeinden und insbesondere viele Ehrenamtliche durch digitale Angebote eher schlechter erreicht werden und ihnen der analoge Austausch besonders deutlich fehlt. In Bezug auf Zielgruppen wäre es daher zu kurz gegriffen, lediglich die Erschließung neuer Zielgruppen durch digitale Formate zu diskutieren. Vielmehr muss auch stärker darüber nachgedacht werden, wie gerade die ‚Kerngruppen‘ zukünftig besser eingebunden und beteiligt werden können. Insbesondere in der Jugendarbeit wurde bereits mehrfach der Ruf nach ‚mehr Analogem‘ laut (eine Entwicklung, die nur Digitalapokalyptiker wie Manfred Spitzer überraschen dürfte), was sicherlich hauptsächlich der aktuellen Situation geschuldet ist. Dennoch deutet sich bereits hier an, dass Kommunikation und Diskurs zwingend analoge Räume erfordern, die digital ergänzt, aber nicht ersetzt werden können.

Doch dass der digitale Wandel grundsätzlich kirchliche und gesellschaftliche Diskurslogiken verändert, liegt auf der Hand. Deshalb müssen wir darüber nachdenken, wie wir unter der Bedingung zunehmender digitaler Kommunikationsanteile innerkirchlich miteinander reden wollen – und wie wir christliche Perspektiven gesellschaftlich zur Geltung bringen wollen. Zwei Bereiche wurden zu diesem Thema angerissen:

Wenn es um Konflikte oder um sehr komplexe Probleme geht, kommt digitale Kommunikation an ihre Grenzen. Das Methodenspektrum ist eingeschränkt, behutsame Meinungsbildungs- und Abstimmungsprozesse sind schwierig. Gestik, Mimik, Körperlichkeit und Pausen fallen als Kommunikationsdimensionen weitgehend aus. Als ein Beispiel wurde die Gemeindeberatung hervorgehoben, in der viele Arbeitsformen nicht in digitale Formen übersetzbar sind.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob demokratische Meinungsbildungsprozesse Schaden nehmen, wenn face-to-face-Kommunikation und Begegnungen im Analogen an Bedeutung verlieren. Stärkt die Verlagerung ins Digitale die Exekutive und technokratische Führungsmodelle? Einigkeit bestand darüber, dass Kirchenleitungen oder Regierungen eine hohe Sensibilität für presbyterial-synodale beziehungsweise demokratische Verfahren zeigen. „Basis“ und Kirchenleitung, „Volk“ und Regierung sollten sich nicht gegenseitig in Stellung bringen. Wie sich Beteiligung unter den Bedingungen des digitalen Wandels verändert, ist jedoch eine Frage, die Aufmerksamkeit erfordert und sich im fortschreitenden digitalen Wandel nicht nur in Corona-Zeiten stellt.

Vier zentrale Erkenntnisse generierte die angeregte Diskussion zu Beteiligung und Teilhabe. Zunächst wurde kritisch festgestellt, dass der gegenwärtige Diskurs rund um Digitalisierung und Kirche zu sehr auf Gottesdienste fixiert sei. Denn selbst unter Berücksichtigung der aktuellen Situation betreffen die Corona-Vorsichtsmaßnahmen ebenso Jugendgruppen, Seniorennachmittage, Kirchenchöre oder Bildungsveranstaltungen – die allesamt auch auf unterschiedliche Art und Weise digital präsent sind oder sein könnten. Gleichzeitig führt der wahrnehmbare Anstieg digitaler Formate vor Augen, dass noch zu selten über Aspekte der Anwendbarkeit und Nutzerorientierung nachgedachte wird. Während in manchen kirchlichen Bereichen etwa die Nutzung von ZOOM nach einigen Corona-Wochen plötzlich zum eigenen Kompetenzbereich gezählt werden kann, gilt dies für viele Kirchenmitglieder und -angestellte weiterhin nicht. Deshalb, so die pointierte Forderung eines Teilnehmers, müsse grundsätzlich das eigene „Nerd-Level“ erkannt werden.

Die dritte These der Kleingruppe zielte auf Überforderungstendenzen ab: Aktuell ließen sich bereits sowohl bei Angesprochenen als auch bei Anbieter*innen digitaler Formate Ermüdungserscheinungen feststellen. Und allgemein wurde die Frage aufgeworfen, wie Hauptamtliche und besonders Pfarrer*innen nun plötzlich auch digitale Formate erarbeiten und nutzen sollten, wenn sie in ihren bisherigen Arbeitsfeldern nicht gleichzeitig entlastet werden. Diese drei Diskussionspunkte mündeten in der Feststellung, dass bei aller notwendigen Freiheit für kreative Format- und Angebotsentwicklungen Strategien und Konzepte für die gesamte digitale Arbeit der Landeskirche zunehmend sinnvoller erscheinen. Diese These bildete dann auch den Ausgangspunkt für die Abschlussdiskussion zur wichtigen Frage:

Was wird gebraucht?

Vielfalt, das Netzwerkartige, Unbürokratische ist eine große Chance des Digitalen. Gut aber ist es, wenn wir voneinander wissen, um voneinander lernen zu können – und nicht Energie zu verpulvern für Dinge, die andere schon vorgedacht haben.

Christoph Picker, Direktor der Evangelischen Akademie der Pfalz

Bereits in seiner Begrüßung deutete Christoph Picker eine Leerstelle in der landeskirchlichen Digitalisierungsarbeit an. Ob App-Entwicklung, Blended Learning-Konzepte oder Technik-Pools, in der Pfalz gibt es zahlreiche Kompetenzen, Wissensvorräte oder Ressourcen, die nicht ausreichend bekannt sind. Diesem Problem soll bereits bald – so der spontane Wunsch der Teilnehmer*innen – mit einer ersten, niedrigschwelligen strategischen Lösung begegnet werden: Vernetzung. Kräfte bündeln, Wissen teilen, Synergien erzeugen und Dopplungen vermeiden, all das kann sich bereits dann in eine positive Richtung entwickeln, wenn viele digital interessierte Menschen in dieser Landeskirche voneinander wissen und leichter miteinander ins Gespräch kommen können. Dazu wird es nicht reichen, wenn wir uns von Zeit zu Zeit bei Veranstaltungen sehen. Vielmehr bietet sich gerade bei diesem Thema ein digitaler Kommunikationskanal an. Und die Suche nach einer geeigneten Kommunikationsform hat bereits begonnen: Jutta Deutschel (Landesjugendpfarramt), Katja Edelmann (Öffentlichkeitsreferat), Tina Sanwald (Martin-Butzer-Haus), Florentine Zimmermann (Stadtjugendpfarramt Ludwigshafen) und ich werden in den nächsten Wochen einen Vorschlag erarbeiten.

Vernetzung
Bild: Omar Flores / Unsplash

Drei weitere Überlegungen aus der Abschlussdiskussion sollten bei zukünftigen Planungen berücksichtigt werden. Auch wenn die Trennung zwischen analog und digital für einige zusehends obsolet wird, wird das Gegensatzpaar zumindest rhetorisch noch eine Weile präsent sein. Dorothee Wüst und Marianne Wagner plädierten zurecht dafür, beide Sphären nicht gegeneinander auszuspielen. Dennoch regte erstere mit einer Ergänzung von Tobias Haack (Jugendreferent Dekanat Bad Bergzabern) zum Ende sinnvoll an, die aktuelle Experimentierphase auch zur Evaluation zu nutzen: Was funktioniert für wen analog besser und was digital? In diesen Austausch fügte sich auch die Feststellung ein, dass insbesondere im digitalen, aber auch im analogen Raum eine Abkehr von Angebotslogiken hin zur Beteiligungslogik bei Projekten, Formaten und Veranstaltungen wünschenswert ist. Doch auch wenn der Wunsch nach Strategie, Vernetzung, Konzepten und Koordination spürbarer wird, wird vor allem zur Zeit deutlich, dass Kreativität Freiräume und Wildwuchs braucht. Mit Blick auf die mittlerweile auch in der Pfalz beeindruckende Zahl und Dichte digitaler Anstrengungen muss abschließend gefragt werden: Wie viel Steuerung vertragen Digitalisierungsprozesse in der Kirche?

Wunsch zum Schluss

Es wird seit einiger Zeit viel über digitale Kanäle, Formate, Angebote und Technik in Kirche gesprochen. Das ist gut. Doch fehlt mir gleichzeitig ein ähnlich begeistertes Engagement für digitale Themen. Wir überlegen an vielen Stellen in dieser Kirche mit unterschiedlichen Stoßrichtungen, wie wir digitaler werden können: Bringt ein Social Media-Account eine Gemeinde oder einen Dienst in Kontakt mit Menschen, die sonst wenig mit Kirche zu tun haben? Welche zusätzlichen Dimensionen von Gemeinschaft kann ein digitaler Gottesdienst entwickeln? Wie lassen sich Verwaltungsprozesse beschleunigen und erleichtern?

Wo aber sind die Predigtreihen oder Diskussionsorte zum Einfluss der digitalen Transformation auf Arbeit, Kommunikation, Bildung, Gemeinde oder – ganz klein gedacht – Menschsein? An welchen Orten setzen wir uns mit dem ethischen Spagat aus berechtigtem Datenschutz und der gleichzeitigen Nutzung von Instagram oder Facebook auseinander? Und wo fragen wir, welche Verantwortung Kirche in diesem tiefgreifenden Wandel der Welt trägt? Die Akademie wird einen Teil dieser Fragen in den nächsten Monaten angehen, aber die Digitalisierung und die von ihr beeinflussten Bereiche in Kirche und Gesellschaft sind so groß, dass wir ihr in all ihren Facetten und in all ihrer Wirkmacht nur dann überzeugend als Kirche und als Christ*innen begegnen können, wenn wir ihr in all unseren Handlungsfeldern begegnen.

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von Christoph Picker und Sabrina Weiß. Ein live geschriebenes Protokoll findet sich im Kirchenpad, vielen Dank dafür an Alexander Ebel!

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